Welche Depotgebühren fallen an?
Selbstverständlich bietet der Verwalter Ihres Wertpapierdepots seine Dienstleistung nicht kostenlos an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein herkömmliches Depot oder ein Online-Depot handelt. Die Depotgebühren, die hierbei zu zahlen sind, gliedern sich grundsätzlich in zwei verschiedene Gruppen auf: die Grundgebühren sowie die Ordergebühren. Die Grundgebühren werden für die Verwaltung und die Führung des Depots beziehungsweise Kontos in regelmäßigen Abständen fällig. Sie werden also völlig unabhängig davon berechnet, ob und wie viel der Inhaber über sein Depot handelt. Anders bei den Ordergebühren: Sie werden für jede einzelne Transaktion berechnet und fallen demnach um so höher aus, je mehr Transaktionen der Depotinhaber durchführt. Daraus ergibt sich auch ein wichtiger Punkt, auf den der Anleger bei der Eröffnung eines Depots achten sollte. Wer beispielsweise besonders fleißig beziehungsweise viel handelt, sollte insbesondere auf niedrige Ordergebühren achten. Wer dagegen nur ab und zu einmal eine Transaktion durchführt, für den ist sicherlich die Höhe der Grundgebühren ausschlaggebender.
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Warum spielt der Börsenplatz hinsichtlich der Depotgebühren eine Rolle?
Es gibt in Deutschland so genannte Börsenplatzgebühren, die höchst
unterschiedlich ausfallen können. Je nach Broker kostet das Handeln auf
verschiedenen Börsenplätzen also auch verschieden hohe Gebühren. Außerdem kommt
hinzu, dass manche Broker besonders gute Verbindungen zu einzelnen Börsenplätzen
haben und ihren Anlegern das Handeln auf diesen Plätzen besonders günstig
anbieten können. Sie sollten also schon vor Eröffnung Ihres Depots darüber
nachdenken, auf welchen Börsenplätzen Sie in Zukunft hauptsächlich handeln.
Anschließend sollten Sie die Depotgebühren für eben diese Börsenplätze bei den
verschiedenen Anbietern miteinander vergleichen. Hier können sich durchaus
relevante Unterschiede ergeben.
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Depot-FAQ - Fragen und Antworten zum Depotkonto
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